21. Fachdidaktiktagung in Landau

Bericht über die 21. Fachdidaktiktagung in Landau.

Am 10. und 11. November 2005 trafen sich ca. 40 Kolleginnen  und Kollegen aus ganz  Deutschland zu der nun bereits 21. Tagung an dem Naturwissenschaftlichen Technikum Dr. Künkele in Landau. Das Technikum feiert in diesen Tagen sein 50 jähriges Bestehen. 

Der 1. Tag war durch 2 Exkursionen geprägt.

Die Besichtigung des Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof mit anschließender Weinprobe und dem Besuch des „Doktorenhofes“ in Venningen.

 

 


 

Der Geilweilerhof beschäftigt sich unter anderem  mit der Züchtung neuer Rebsorten die neben einer hohen Weinqualität resistent gegen Schaderreger und abiotische Stressfaktoren sein sollen. Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung von Selektionsmethoden und Regenerationssystemen sowie die Analyse des Rebgenoms und die Erhaltung genetischer Ressourcen.

Die Exkursion zum „Doktorenhof“ führte in einen ehemaligen Weinkeller, in dem heute in handwerklicher Form die Essigherstellung zur Kunst entwickelt wurde und Wege zur Anwendung dieses besonderen Produktes in der Medizin eröffnet werden.

Sowohl im Institut als auch im Doktorenhof haben wir uns in einer umfangreichen Degustation sowohl von der Qualität des Weines der neuen Rebsorten als auch  den vielfältigen Anwendungsmöglichkeit des Essigs vom Aperitif bis zum Weihnachtsbalsam überzeugen können.

  Der 2. Tag stand unter dem Thema „ Wie viel Bioinformatik braucht ein(e) BTA“. Dazu wurde Dr.Warnken vom DKFZ  in Heidelberg eingeladen, der an verschiedenen Beispielen eindrucksvoll die Verbindung von Computer und Biologie darstellte. 

  Welche Probleme sich für den Lehrbetrieb daraus ergeben, hat in aller Deutlichkeit Dr. Engels von der                         JJörg-Zürn-Gewerbeschule Überlingen (Bodensee) vermittelt.

An eine unfangreiche Diskussion schloss sich die Sitzung des Arbeitskreises BTA an.

Gegenstand war unter anderem die Akkreditierung der BTA-Ausbildung, d.h. die Anerkennung  von Ausbildungsinhalten bei einem anschleißenden Bachelorstudium. Von den ca. 30 BTA-Schulen in Deutschland beteiligen sich bisher 5 Ausbildungsstätte. Bei Bestätigung dieser Schulen durch eine beauftragte Kommission kann ein ausgebildeter BTA sein anschließendes Bachelorstudium um 2 Semester verkürzen.
Die Lernfelddidaktik wurde wie in den vergangenen Jahren zur Diskussion gestellt. Die Meinungen der Kollegen gehen hier weit auseinander. Eine gemeinsame Basis konnte auch in diesem Jahr nicht erzielt werden.

Das die beiden Tage, wie auch in den zurückliegenden Jahren, durch einen informativen und gemütlichen Abend verbunden wurden, verstand sich von selbst. In diesem Jahr trafen wir uns in einem traditionsreichen Weinlokal.

Nach dem offiziellen Teil der Tagung hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, an den abschließenden Jubiläumsfeiern des Technikums in Landau teilzunehmen.

Am Ende der Veranstaltung haben wir uns bereits zum nächste Treffen für den  21.und 22.09.2006 in dem beruflichen Schulzentrum Dippoldiswalde bei Dresden verabredet.

Es wäre schön, wenn sich der Teilnehmerkreis unserer Tagung erweitern würde.

 

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